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ZAKIM – Zukunft und Arbeit durch Kompetenz, Integration und Mobilität

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Zielsetzung des im Rahmen des ESF-Bundesprogramms IdA – Integration durch Arbeit – gestarteten Projektes war es, durch innovative transnationale Austausch- und Mobilitätsvorhaben die Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu erhöhen. Projektträger war der Demokratische Frauenbund Landesverband Brandenburg e. V. im Projektverbund mit dem Amt für Grundsicherung Landkreis Oder-Spree, dem FAW Fürstenwalde und dem Frauenpolitischen Rat Land Brandenburg e. V., zu den transnationalen Partnern gehören Organisationen aus Frankreich, Italien, Dänemark, Schweden und Österreich. Das Projekt zielte darauf, durch transnationale Praktika fachliche und interkulturelle Kompetenzen sowie Mobilitätskompetenzen von Menschen mit Behinderung zu erweitern und dadurch deren Chancen für den Zugang und eine Integration in den Arbeitsmarkt zu erhöhen. Durch die Projektteilnahme wurden die personalen Kompetenzen der Zielgruppe erhöht. Die Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstvertrauens durch Erfahrungslernen in einem fremden kulturellen und geografischen berufspraktischen Umfeld spielten dabei eine wichtige Rolle. Die projektbedingte zeitweilige Integration in den europäischen Arbeitsmarkt erweitert berufliches Praxiswissen, fördert die Mobilitätskompetenz, interkulturelle Kompetenzen, Sprachkompetenzen und soziale Kompetenzen. Die erworbenen Kompetenzen wurden zertifiziert. Zur Zielgruppe gehörten Arbeit suchende junge Erwachsene mit Behinderung an der Schnittstelle Ausbildung/Beruf, Arbeit suchende Erwachsene mit Behinderung. Die Umsetzung des Projektes erfolgte in Zusammenarbeit mit Vertreter/innen von Selbsthilfeorganisationen und Interessenverbänden, von Verbänden, der Sozialpartner und der Arbeitsverwaltung.

 

Green Economy: Gender_Gerecht!

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Auf dem Weg in eine ressourcenschonende und gerechte Gesellschaft

20 Jahre nach der legendären UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro soll an gleichem Ort wieder eine UN-Konferenz zu nachhaltiger Entwicklung stattfinden. Rio+20 der folgerichtige Titel, inhaltlich stellt sie sich allerdings etwas eingeschränkter dar: Green Economy im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung und Armutsbekämpfung ist eines der Themen, institutionelle Rahmenbedingungen für nachhaltige Entwicklung (Governance) das andere.
Das Thema Green Economy wurde bislang fast gänzlich unter Ausschluss von Frauen diskutiert, ein Grund mehr für uns, am Projekt „Green Economy Gender_Gerecht“ mit zu arbeiten, welches mit der Unterstützung vom BMU/UBA am 1.4.2011 seine Arbeit aufnahm. Initiiert wurde das Projekt von genanet – Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit. Mit dabei sind als Kooperationspartner der Deutsche Frauenrat, die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands und der Verband Deutscher Unternehmerinnen. Das Projekt soll dazu beitragen, die Konzepte und Diskussionen über eine Green Economy geschlechtergerecht zu gestalten, und deren lebensweltlichen Bezug herzustellen; es soll Frauen(verbände) dazu motivieren, sich aktiv an dem Meinungsbildungs- und Transformationsprozess zu beteiligen und zu diskutieren, was Frauen zu nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion beitragen können und auch umgekehrt, wie sie von dem Transformationsprozess profitieren können.
Gemeinsam mit den Partnerinnen und weiteren Expertinnen aus dem Bereich Konsum und feministische Ökonomie sollen Informationen erstellt und Eckpunkte diskutiert werden, wie eine „Grüne Ökonomie“ aus der Genderperspektive aussehen sollte. Dabei kann und darf es nicht nur um eine umwelt- und ressourcenschonendere Produktion gehen, sondern um ein grundlegend anderes Verständnis zukünftigen Wirtschaftens, um den lebensweltlichen Bezug der Wirtschaft, der selbstverständlich den Bereich der Care-Ökonomie gleichwertig zur industriellen Produktion setzt. Ein Konzept, das sich vom Wachstumszwang abwendet, und Wohlstand neu definiert. Wir freuen uns auf viele anregende Diskussionen und rufen Sie dazu auf, sich daran zu beteiligen.

Hier finden Sie die Ergebnisse der bisherigen Diskussion:

Green Economy und Konsum: Gender_gerecht?

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Zum Verhältnis von Gender, Green Economy und Finanzmärkten. Warum nachhaltiges, geschlechter_gerechtes Wirtschaften eine andere Gestaltung der Finanzmärkte braucht.

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Green Economy: Gender_Gerecht!
Auf dem Weg in eine ressourcenschonende und gerechte Gesellschaft

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Ergänzend zum Ende letzten Jahres fertiggestellten Diskussionspapier wurde jetzt ein weiteres Papier veröffentlicht. Daniela Gottschlich von der Leuphana Universität (Lüneburg) beschreibt darin, wie die Verbindung zwischen Care und Green Economy aussehen könnte am Beispiel der Sorge für Ältere und der Sorge für die Natur – und wirft viele Fragen auf.
Beide Beispiele haben im Vorfeld bereits für viele Diskussionen gesorgt. Genau das wünschen wir uns weiterhin und freuen uns über Ihre Rückmeldungen

Nachhaltiges Wirtschaften: Zum Verhältnis von Care und Green Economy

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