Termin Informationen:

  • Sa
    20
    Mai
    2017

    Tagung: Wie populär ist rechts? Umgang mit Rechtspopulismus in Brandenburger Politik und Gesellschaft

    09:00 – 18:00 UhrHaus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) Am Neuen Markt 9 14467 Potsdam

    Die Heinrich Böll Stiftung Brandenburg lädt ein:

    „In den letzten Jahren ist der Aufstieg rechtspopulistischer Parteien und Bewegungen eine der prägendsten politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Le Pen, Wilders, Petry – in ganz Europa sagen Rechtspopulist/innen vermeintlichen Eliten, Geflüchteten, der EU, der Gleichstellung und besonders dem Islam den Kampf an. Die Rückkehr zu einer autoritären und konservativen Gesellschaftsordnung wird als Lösung für soziale und politische Probleme dargestellt. Dabei instrumentalisieren sie geschickt Ängste und abwertende Einstellungen in der Gesellschaft für Ihre politischen Ziele. Mobilisiert werden Hass und die Abwertung oft über Soziale Medien und Netzwerke, während gleichzeitig Journalist/innen und die Presse zu neuen Feindbildern stilisiert werden.

    Nach dem Einzug der AfD in Landtage und Kommunalparlamente stellt sich im Hinblick auf die Bundestagswahlen die Frage, wie Politik und Gesellschaft mit rechtspopulistischen Akteuren umgehen sollen? Welche Alternativen können den vermeintlich einfachen Lösungen von Rechtspopulist/innen entgegengehalten werden? Die Tagung analysiert zum einen die Strategien des Rechtspopulismus und zeigt zum anderen, wie sich diese auf die Gesellschaft auswirken. Wie schüren Rechtspopulist/innen Islamhass und Antifeminismus? Wie sind Forderungen nach direkter Demokratie einzuordnen? Welche Rolle spielen Medien und Soziale Netzwerke für den Rechtspopulismus? Im Fokus der Diskussion stehen besonders auch die Umgangs- und Handlungsmöglichkeiten in der politischen und gesellschaftlichen Praxis in Brandenburg.

    Die Tagung richtet sich an Interessierte, Politiker/innen, engagierte Menschen und Multiplikator/innen aus der Zivilgesellschaft.

    Das komplette Tagungsprogramm mit allen Refernt/innen finden Sie hier im Flyer.