Aufbruchsstimmung im ganzen Land. „Lassen wir uns nicht wieder die Plätze zuweisen“, fordert die Gleichstellungsbeauftragte der letzten DDR-Regierung, als es um die Neuregelung des Paragrafen 218 und gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben geht.  Selbstbefragung und -verortung sind wichtige Themen der Wendejahre. Journalistinnen und Filmemacherinnen geben der Frauenbewegung ein Gesicht und porträtieren Politikerinnen aller Parteien. Die Zeitschrift „betrifft Frauen“ erscheint.  Mit „Ein Auftakt laut und leise“ wird der 1. Frauenaktionswoche ein filmisches Denkmal gesetzt. Und von der Fotoausstellung „Sind wir das?“ wird heute noch geredet.

1991 – »Sind wir das?«

Frauen – Fotoausstellung
aus dem Land Brandenburg

Fotografinnen:

Ingrid Hartmetz, Ute Mahler, Katharina Müller, Susanne Müller, Monika Schulz-Fieguth, Waltraut Turley, Petra Walter-Moll, Helga Wehrens

Texte im Katalog:

Regine Hildebrandt, Marina Beyer

PDF vom Katalog

»Neue Frauen«

Videoserie von Uschi Demitter und Kathrin Weiler

Während sich in den alten Bundesländern jede Partei ihre Vorzeigefrau leistet, ist der Frauenanteil in der poltischen Landschaft der neuen Bundesländer äußerst gering. Und die „neuen Frauen“ haben es nicht leicht. In fünf Folgen á 15 Minuten werden Marianne Birthler (Bündnis 90/Die Grünen), Beate Blechinger (CDU), Eva Kunz (SPD), Petra Bläss (PDS/Linke Liste) und Helga Schulte (FDP) porträtiert.

PDF der Ankündigung

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Außerdem existiert ein Film mit dem Titel
 „Ein Auftakt – laut und leise. Erste Brandenburgische Frauenwoche Mai 1991“

Autorinnen: Gislinde Schwarz und Tille Ganz. Dieser Film kann beim Frauenpolitischen Rat ausgeliehen werden.

Hier finden Sie ein Manuskript, in dem Marina Beyer über die Anliegen der 1. Brandenburgischen Frauenwoche für die Zeitschrift „Zweiwochendienst“ schreibt 1991_Manuskript_1. Brandenburgische Frauenwoche